Die Triathleten und Duathleten konnten sich am Wochenende über ihren ersten Einsatz nach langer Pause bei einem Wettkampf freuen. Der als Landesmeisterschaft ausgeschriebene Fürstenwalder Cross-Duathlon wurde wegen Corona um 4 Wochen verschoben. Außerdem war es keine Landesmeisterschaft, sondern ein normaler Wettkampf. Der Start erfolgte einzeln in Minutenabständen, so daß am Ende jeder für sich alleine auf der Strecke kämpfen mußte. Es gab 3 verschiedene Rennen. Für die kleinsten Einsteiger 1 km Laufen, 5,5 km Rad Fahren und nochmals 400 m zu Fuß. Schüler, Jugend und Jedermänner mußten über 2 km Laufstrecke 11 km auf dem Rad und 1 km Laufen schon wesentlich mehr leisten.  Der härteste Einsatz war bei der U 23, der Elite und den Senioren gefordert. Dort waren die Strecken 6 km, 18 km und nochmals 3 km lang. Um sich hier die Strecke einprägen zu können, war die  erste Laufrunde mit den 3 Radrunden identisch. So konnte sich jeder Athlet schon auf dem Laufkurs einen Überblick verschaffen, was ihn auf dem Rad erwarten sollte. Und das war schon äußerst anspruchsvoll und spektakulär. Nach einer 500 m langen leicht ansteigenden Asphaltstrecke ging es sofort steil hinauf in die Rauener Berge. Scharfe Spitzkehren und tief eingefurchte Sandpassagen verlangten schon beim Laufen höchste Konzentration. Die höchste Stelle waren die Markgrafensteine, die größten jemals in Brandenburg gefundenen Findlinge.  Von dort aus ging es in rasender Abfahrt in kurvenreiche Gelände hinunter. Die restlichen eineinhalb Kilometer zogen sich am Hang entlang und fädelten nach einer nochmals sehr schnellen Abfahrt auf die Zielgerade ein.

Aus Oberhavel waren nur 4 Triathleten vom SV Stahl Hennigsdorf und 3 Kinder von den Rundendrehern am Start.

Bei den Einsteigern auf der kürzesten Distanz belegten dort Viktoria Birkicht bei den weiblichen Schülern B den 2. Platz und wurde Gesamt Fünfte mit einer Zeit von 47:30 min. und 21:22 min. Rückstand zur Siegerin.

Bruder Anton Birkicht siegte bei den Jedermännern in der männlichen Jugend B in 59:57 min. und wurde damit gesamt 11. In der gleiche Altersklasse kam Pascal Scherbaum in 1:22:55 Stundenn auf Platz 2.

Die Hennigsdorfer Cross-Spezialisten mußten sich alle auf der längsten Distanz schinden. Die beste Leistung erbrachte hier Steve Baethge in der AK M 35 mit Platz 3 in 1:30:43 Stunden. Mit 12:40 min. Rückstand zur Siegerzeit und Platz12 gesamt zeigte er damit trotz vieler ausgefallener Trainingsseinheiten und einem geschlossenen Stadion bei Stahl in Hennigsdorf eine gute Verfassung. Christoph Strickert landete dahinter auf Platz 4 in 1:41:01 Stunden. Sandra Fermand wurde bei den Frauen der AK W 50 Vierte in 1:56:38 Stunden. Damit verpaßte sie mit 16 Sekunden nur ganz knapp den 3. Rang. Reinhardt Engert, der mit Abstand älteste Starter auf der Langdistanz, siegte in der AK M 70 in 2:06:35 Stunden.  

Reinhardt Engert ist froh, die schwere Strecke geschafft zu haben.