Am 17. Mai nahmen Caro, Patrick u. Michael am kleinen Spreewaldmann (5-22-2) sowie Nancy und Rico am großen Wettkampf (19-88-5) teil. Das Wetter hielt und war, aus meiner Sicht, in Ordnung. Die Radstrecke führte dieses Jahr in eine andere Richtung, so das man sich mehrfach, erst recht beim großen Event, in den fließenden Verkehr einfädeln musste. Auch der Wind hatte seinen Gefallen am neuen Kurs gefunden.

Patrick wickelte seinen Wettkampf locker ab und wurde in 1:09:27  Fünfter in seiner Altersklasse. Ich selbst haftete mich an Caros Fersen und hatte sie immer in Sichtweite. Auf der Radstrecke habe ich sie dann, kurz vor dem Wechsel, eingeholt. Doch in der Wechselzone zeigte sich, wieder einmal, dass ältere Herren etwas länger zum Umziehen brauchen. So schloss Caro in 1:25:02, AK Platz 2, ab und ich in 1:25:35, AK Platz 2. Meine Zufriedenheit kannte keine Grenzen, hatte ich doch mein erstes Handtuch gewonnen. Nancy musste sich bei ihrem Einsatz nur von Lisa Christin Schink, SCC (Profi, Bahnradfahrerin, Studentenweltmeisterin) geschlagen geben. Sie wurde, wie so oft, Brandenburgs Beste in 4:34:34 AK 1 Platz und nannte das Ganze einen „Harten Kanten“. Rico überraschte bei seinem ersten Wettkampf in dieser Länge in 4:39:33 AK 12 Platz obwohl er vom ersten Radkilometer an von heftigen Wadenkrämpfen geplagt wurde und mehrfach ans Aufhören dachte. Respekt.

Während wir im Spreewald um echte Brandenburg Cup Punkte kämpften, „vergnügten“ sich Achim, Dirk, Wolfgang, Martin sowie Raimund und Ramona beim Spargellauf im Schlosspark Oranienburg. Hier konnte man pro 1,75 km gelaufene Runde, innerhalb einer Stunde, 5 Stangen Spargel abräumen. Ich weiß nicht, wie viele Kilo Spargel zusammen gekommen sind. Trotzdem bin ich mir sicher, dass es für alle Familien gereicht hat. Selbst für mich, da meine Frau auch teilnahm.

Bericht: Michael